Urban-Gardening Projekt:                                            "We promise you a Rose Garden"

Ein besonderes "Urban Gardening" Projekt mit Anwohnern, Rosenfreunden und Kleingärtnern.

 

 

Pflegearbeiten am "Historischen Rosengärtchen":

 

 

Anwohner, Rosenfreunde und Kleingärtner treffen sich in der Zeit von April bis Oktober

 

an jedem ersten Donnerstag im Monat ab 17:00 Uhr direkt

am Historischen Rosengärtchen

 

Möchten Sie das Projekt direkt unterstützen,

können Sie uns auch gerne eine Spende zu kommen lassen.

 

Unsere Bankverbindung lautet:

 

Frankfurter Volksbank eG

IBAN: DE75 5019 0000 6400 9897 86

 

Bitte schreiben Sie in den Verwendungszweck:

SPENDE, Ihre Strasse mit Hausnummer sowie Ihre PLZ.

 

Wir senden Ihnen dann eine Spendenbestätigung zu, die Sie bei Bedarf steuerlich nutzen können.

Das Historische Rosengärtchen am Röderberghang

Bürgerinnen- und Bürgerengagement im Rosengärtchen weiter unterstützen

16. Feb 2018
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20. Oktober 2015

Anerkennungspreis für die R.V. Kleingärtner

Im Namen der Rose

 

Der Verein R.V. Kleingärtner Frankfurt / Rhein – Main initiierte zusammen mit Anwohnern des Stadtteils, dem Rosenfreundeskreis Frankfurt und nicht zuletzt dem KGV Buchhang die Initiative „We promise you a Rose Garden“ zur Instandsetzung des „Historischen Rosengärtchens“ am Röderberghang am nahe gelegenen Ostpark. Für ihr Engagement wurden die Kleingärtner nun ausgezeichnet.

 

Daniela Birkenfeld (l.) überreichte Oliver Lang den Anerkennungspreis.

Daneben ist Susanne Feuerbach, Leiterin des Kinderbüros.

Daniela Birkenfeld (l.) überreichte Oliver Lang den Anerkennungspreis. Daneben ist Susanne Feuerbach, Leiterin des Kinderbüros.  Ostend. 

 

  Seit Anfang des Jahres erweckten engagierte Anwohner,

  Rosenfreunde und Kleingärtner unter der Regie des Vereins R.V.

  Kleingärtner Frankfurt / Rhein-Main das „Historische

  Rosengärtchen“ aus dem Dornröschenschlaf. Bislang wurden 18

  Hochstamm- und Kaskadenrosen gepflanzt, die Beete wurden

  mit einer Motorfräse aufgelockert, gedüngt, Unkrautvlies und

  Rindenmulch ausgebracht, Wildwuchs ständig entfernt und der

  Weg hergerichtet.

 

  Es bleibt noch einiges zu tun. Der Weg um das Rosengärtchen

  ist in den vergangenen Jahrzehnten stark in Mitleidenschaft

  gezogen worden. Dieser bedarf einer gründlichen Sanierung.

  Doch alles auf einmal bekommt auch Oliver Lang, Chef des Regionalverbandes der Kleingärtner, in seiner Freizeit nicht hin, denn zeitgleich koordiniert er für den KGV Buchhang die Maßnahmen zur Neueinfriedung der Kleingartenanlage 1 auf der Rosé-Schlösinger-Allee.

 

Zwei Kostenvoranschläge für den Rosenweg hält er bereits in den Händen und plant schon weiter. Rund 6000 Euro veranschlagen zwei unabhängige Gartenbaufirmen für die Sanierung des kleinen Weges und des kleinen Vorplatzes vom Rosengärtchen. „Und das ist schon ein Freundschaftspreis“, so Lang. „Doch einen Schritt nach dem anderen. Nun wird erstmal die nächste große Rosenpflanzaktion vorbereitet. Wir werden weitere 60 Beet- und Hochstammrosen pflanzen“, verrät er. „Der Termin steht auch schon fest: am Samstag, 24. Oktober, ab 10 Uhr.“

 

„Helfer, Pflanzer, Zuschauer, alle sind willkommen – zu mehreren macht alles viel mehr Spaß und Freude vermitteln soll das Rosengärtchen natürlich auch.“ Weiter führt Lang aus, dass auch das Grünflächenamt der Stadt mitzieht. „Das sehen wir an der neuen Parkbank mit neuer Bodenpflasterung direkt am Rosengärtchen. Unser Hinweis, die alte marode Bank zu wechseln wurde dankend aufgenommen und prompt umgesetzt.“

Anwohner einbinden

Die Anwohner sollen auch diesmal mit eingebunden werden. „Mit einer Postwurfsendung werden die nahe liegenden Anwohner auf den Aktionstag aufmerksam gemacht und zur Unterstützung der Aktion ermutigt. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können wir Spendern eine entsprechende steuerliche Bestätigung für finanzielle Unterstützungen ausstellen“, so Oliver Lang.

 

Ob auch die Stadtteilpolitiker wie ursprünglich versprochen helfen werden, weiß Lang noch nicht. „Ich habe erfahren, dass in der nächsten Ortsbeiratssitzung ein entsprechender Antrag zur Abstimmung gestellt werden soll“, so Lang. Alleine könne die Initiative „We promise you a Rose Garden“ den Rosenweg „jedenfalls nicht finanzieren“.

Ansporn für das Projekt

Von der Stadt wurde die Initiative der Kleingärtner bereits offiziell gewürdigt und das Engagement aller aktiven Beteiligten damit anerkannt und geehrt. „Damit haben wir nicht gerechnet“, so Lang. „Ein riesiger Ansporn für die Initiative das Rosengärtchen zum Erblühen zu bringen und im neuen Glanze erstrahlen zu lassen“, so der Kleingarten-Vorsitzende.

(red)

 

Liebe Rosen- und Gartenfreunde, 

 

in diesem Leitfaden (zu beziehen über den R.V. Kleingärtner Frankfurt / Rhein-Main e.V.) finden Sie die wichtigsten Informationen über Ro­sen und Gartengestaltung in äußerst kompakter und leicht lesbarer Form dargestellt. Die Literatur zu solchen Themen ist heute derart zahlreich ge­worden, dass man sich natürlich fra­gen muss, ob eine weitere Broschüre über Rosenpflanzung und Rosenpfle­ge noch erforderlich ist. Die zahllosen Rosenbücher und Ratgeber machen es jedoch denjenigen, die sich schnell und in verständlicher Form zu aktuel­len Fragen oder Problemen um Garten und Rosen Rat holen wollen, immer schwerer, die passenden Informatio­nen in kurzer und verständlicher Form zu finden. In dieser Broschüre, die von zwei ausgewiesenen Garten- und Ro­senkennern verfasst wurde, finden Sie jedoch genau diese Inhalte vor.

 

In klaren Worten und ohne zu viel schmückendes Beiwerk erfahren Sie das Wichtigste über die Auswahl ge­eigneter, d.h. gesunder und wider­standsfähiger Rosen, den richtigen Standort und die große Bedeutung der Bodenbeschaffenheit für die Pflan­zung neuer Rosen . Umfangreiche Listen der heute empfehlenswerten Rosen helfen Ihnen dabei. Viele Gar­tenfreunde, die gerne Rosen pflanzen würden, schrecken vor der angeblich so schwierigen Pflege zurück, vor al­lem der jährliche Rückschnitt der Rosen im Frühjahr scheint ein durch zahllose Legenden belastetes Hemm­nis zu sein. Mit solchen Vorurteilen räumen die Autoren hier auf, indem sie absolut verständlich erklären, wie mit Rosen umzugehen ist, damit sie eine ständige Quelle der Freude im Garten werden. Bei allen Hinweisen zur Pflege wird auf umweltgerechte und schonende Methoden Wert ge­legt, und wenn der Einsatz chemi­scher Mittel zur Eindämmung von Schadorganismen und Krankheits­erregern nicht zu vermeiden scheint, werden genaue Hinweise zur natur­verträglichen Anwendung gegeben. 

 

Die Gesellschaft Deutscher Rosen­freunde e.V. empfiehlt grundsätzlich, beim Kauf neuer Rosen darauf zu achten, nur solche auszuwählen, die eine hohe Widerstandskraft gegen Schadorganismen haben, wofür die Rosenzüchter große Anstrengungen unternehmen. Aber manchmal steht eben auch eine ältere, liebgewordene schöne Rose da, die im Kampf gegen Blattkrankheiten unsere Unterstüt­zung benötigt. Hierfür sind die Hin­weise in dieser Broschüre gedacht.

 

Sie haben hiermit einen Leitfaden in Händen, der Ihnen zu den wesent­lichen Fragen um unsere geliebten Rosen in der kürzest möglichen Form und dennoch erschöpfend Auskunft, Rat und Hilfe geben kann. 

 

Auf dieser Basis wünsche ich Ihnen nun viel Freude im Garten und gutes Gelingen mit Ihren Rosen. Hans-Peter Mühlbach

Das Historische Rosengärtchen wächst weiter

 
 Von Thomas Löw ⋅ 26. Oktober 2015 ⋅Frankfurter Beete  
 

 Ein schönes Beispiel für ein Bürgerengagement im öffentlichen Raum ist das Historische  Rosengärtchen am Röderberghang gegenüber dem Ostpark. Im Frühjahr war unter der Regie

 des R.V. Kleingärtner Frankfurt/ Rhein-Main e.V.  eine Initiative zur Instandsetzung der Hangpromenade gegründet und gemeinsam mit Anwohnern erste Rosenstöcke eingepflanzt worden. Am vergangenen Samstag gab es die zweite Pflanzaktion – eine Gelegenheit für uns, einen kleinen Herbstspaziergang ins Ostend zu machen.

 

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 Seit rund  einem halben Jahr erweckten engagierte Anwohner und

 Rosenfreunde und das Historische Rosengärtchen aus seinem

 Dornröschenschlaf. „Bislang wurden 18 Hochstamm- und

 Kaskadenrosen gepflanzt, die Beete mit einer Motorfräse aufgelockert,

 gedüngt, Unkrautvlies und Rindenmulch ausgebracht“, verrät uns Lang,

 Vorsitzender Oliver Lang des gegenüber dem Röderberghang

 gelegenen Kleingartenvereins KGV-Buchhang und Initiator des

 Projekts. „Auch den Wildwuchs haben wir immer wieder entfernt und

 den Weg hergerichtet.“ Wie bereits im Frühjahr waren auch im Vorfeld

 der Pflanzaktion am vergangenen Samstag die Anwohner per

 Postwurfsendung informiert worden. Bei dem Treffen wurden 60 neue

 Beet- und Hochstammrosen gepflanzt, eine schweißtreibende Arbeit,

 wie wir uns selbst überzeugen konnten. Doch die beteiligten

 Stadtgärtner waren mit viel Eifer dabei. Zu ihnen gehörte auch Rudolf

 Blasnik vom Rosenfreundeskreis Frankfurt, der nicht nur mit

 fachlichem Rat zur Seite stand, sondern auch selbst fleißig mit

 anpackte.

 

Unterstützung vom Grünflächenamt

 

Obwohl die Pflanzaktion am Röderberghang bislang sehr erfolgreich war, gibt es für Lang und seine Helfer noch einiges zu tun. So erfahren wir, dass der Weg um das Rosengärtchen in den letzten Jahrzehnten stark in Mitleidenschaft gezogen worden war und gründlich saniert werden muss. „Allein die Sanierung des Weges und des kleinen Vorplatz kosten rund 6.000 Euro“, sagt Lang. „Und das ist schon ein Freundschaftspreis!“ Wie die Finanzierung des Rosenprojekts weitergeht, weiß er noch nicht. Doch vom Grünflächenamt kam bereits Erste Hilfe. So wurde eine neue Parkbank mit passender Bodenpflasterung gestiftet, die jetzt direkt am Rosengärtchen steht. Erst im September war das Engagement der Initiative von der Stadt mit dem Nachbarschaftspreis 2014 gewürdigt worden. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, freut sich Lang. „Ein riesiger Ansporn für die Initiative, das Rosengärtchen weiter zum Erblühen zu bringen!“ Wir drücken die Daumen, dass es auch im nächsten Jahr mit dem vorbildlichen Gartenprojekt so engagiert weitergeht.

 

04. Mai 2015 von Thorben Pehlemann

Kleingärtner

Rosengärtchen: Pflege ist ein Kraftakt

 

Der Regionalverband Kleingärtner Frankfurt Rhein-Main versprach, sich um das Historische Rosengärtchen am Röderberghang zu kümmern und hält Wort: Nach einer Pflanzaktion im April wurde jetzt Unkraut gejätet und die Blumen per Hand bewässert.

 

Oliver Lang von den Kleingärtner zeigt den einzigen Wasseranschluss der am Rosengärtchen vorhanden ist,

er müsste von der Stadt nur aufgedreht werden, damit die Kleingärtner in nutzen können.

 Oliver Lang von den Kleingärtner zeigt den einzigen Wasseranschluss der am Rosengärtchen vorhanden ist, er müsste von der Stadt nur aufgedreht werden, damit die Kleingärtner in nutzen können.

  Ostend. 

  Nicht alle Spaziergänger, die das Historische

  Rosengärtchen am Röderberghang

  passierten, reagierten wie Oma Christine

  und ihr Enkel Caspar Ruben (9): Als sie das

  halbe Dutzend Kleingärtner mit Schaufeln, 

  Rechen und Gartenklaue in den über 200

  Quadratmeter umfassenden Parzellen sahen,

  stellten sie sich mit ins Beet und legten

  selbst Hand an. „Ich habe lange hier

  gewohnt und daher meine Hilfe angeboten“,

  erklärte Christine. Oliver Lang, Vorsitzender 

  des Kleingartenvereins Buchhang und

  Vorstandsvorsitzender des Regional-

  verbandes Kleingärtner Rhein-Main, war

                                                                                                                                          darüber sehr glücklich.

Mit gutem Beispiel voran

„Haben Sie heute nicht frei?“, hätten andere Spaziergänger gefragt und die Gärtner für Mitarbeiter des Grünflächenamts gehalten. „Wir gehen mit gutem Beispiel voran und arbeiten auch am Tag der Arbeit freiwillig“, antwortete Lang.

 

Denn vor drei Wochen hatten Lang und andere Freiwillige Kletterrosen und Kaskaden in die Parzellen gesetzt und eine Renaissance des Rosengärtchens versprochen (wir berichteten). Nun machten sie die Ankündigung wahr und pflegten das Beet: „Wir wollen zeigen, dass die Pflanzaktion kein Einzelfall war“, sagte Lang. Also befreiten die Gärtner die Erde rund um die Rosen von Unkraut und gruben sie zur besseren Belüftung um. Danach verteilten sie viele Säcke Rindenmulch darüber, damit der Boden nicht so schnell austrocknet. „Es war schwieriger als gedacht, der Boden war sehr verwuchert“, berichtete Lang und kündigte weitere Treffen an, damit das Rosengärtchen wieder die Oase wird, die sie in den 70er und 80er Jahren gewesen sein soll. Bei diesen Treffen sollen nach und nach auch Anwohner für das Projekt begeistert werden.

 

Damit die Bewässerung aber nicht so ein Kraftakt bleibt wie bisher, soll auch das Grünflächenamt weiter in die Pflicht genommen werden: Lang war seit der Pflanzaktion alle drei Tage vor Ort, um den Rosen 40 Liter Wasser aus dem Kanister zu bringen. In der Zukunft würde er aber lieber das alte Bewässerungssystem nutzen, das sich aus zwei nahen Zisternen speist. „Dazu allerdings müsste das Amt dieses Bewässerungssystem wieder instandsetzen“, sagte Lang, der sich die Wasserzugänge genau angesehen hat und damit der Darstellung des Amts widerspricht: Dieses habe behauptet, das System sei seit Ende der 60er nicht mehr existent. Sollte das Amt bei der bisherigen Haltung bleiben, aus Kostengründen weder Bewässerung noch Pflege vornehmen zu können, hat Lang einen Kompromiss parat: „Wir erhalten von der Stadt eine Wasseruhr für einen nahen Hydranten, dann kümmern wir uns um die Bewässerung.“

Rosen treiben aus

Dass sich Lang und seine Mitstreiter bisher gut um die Rosen kümmerten, zeigen die ersten zarten Triebe an den Pflanzen. Dieses Know-how will Lang nun weiter in der Bevölkerung verbreiten, Klein- und Hobbygärtner aller Art mit seiner Freude an der Rose anstecken – am liebsten schon in der nächsten Woche, wenn im Palmengarten eine Diskussion stattfinden wird. Lang, andere Rosen-Experten und Mitarbeiter des Grünflächenamtes informieren dann über die Rose, ihre Pflege und Verbreitung. „Rosen sind nur am Anfang pflegeintensiv, danach werden sie von Jahr zu Jahr schöner“, weiß Lang.

Dass das Engagement der Kleingärtner gut ankommt, zeigt nicht zuletzt die Erklärung des Ortsbeirats 4 (Bornheim, Ostend). Das Gremium will nach Aussagen von Ortsvorsteher Bodo-Pfaff-Greiffenhagen (CDU) die Kosten für die Pflanzaktion Anfang April übernehmen. „Uns wurde zugerufen, dass uns die 1000 Euro ersetzt werden. Das würde uns sehr freuen“, sagt Lang.

„Die Zukunft der Rose in öffentlichen Gartenanlagen, in Kleingartenvereinen und Hausgärten“ wird am Donnerstag, 7. Mai, ab 17 Uhr im Siesmayersaal des Palmengartens (Siesmayerstraße 63) diskutiert.

 

 

Das Historische Rosengärtchen wird zu neuem Leben erweckt

 
 Von Thomas Löw ⋅ 13. April 2015 ⋅Frankfurter Beete  
 

 Nahezu vergessen liegt das Historische Rosengärtchen am Röderberghang gegenüber dem

 Ostpark. Jahrzehntelang befand sich das gärtnerische Kleinod buchstäblich im

 Dornröschenschlaf – bis vergangenen Freitag. Mit einer gemeinsamen Pflanzaktion des R.V. Kleingärtner Frankfurt / Rhein-Main e.V., dem Rosenfreundeskreis Frankfurt und Anwohnern bekam der Flaniergarten neues Leben eingehaucht. Wir waren vor Ort.

 

 Initiator der gemeinsamen Pflanzaktion ist Oliver Lang, Vorsitzender des

 Kleingärtnervereins Buchhang e.V., der gegenüber dem Röderberghang auf der

 anderen Seite der Saalburgallee liegt. „In den 1980er Jahren war das 

 Rosengärtchen eine prächtige Anlage, ein richtiges Blütenmeer“, erinnert sich

 Lang, der selbst im Ostend aufgewachsen ist und bereits als kleiner Junge mit

 seiner Familie Sonntags durch den Garten flanierte. „Danach verwilderte die

 Anlage dann zunehmend, da die Stadt weder Geld noch Personal für die Pflege

 hatte.“ Letztes Jahr sei er wieder einmal dort vorbeigekommen und habe

 spontan beschlossen, etwas an dem kläglichen Zustand des Gartens zu ändern,

 sagt Lang. Mit Rudolf Blasnik vom Rosenfreundeskreis Frankfurt fand er den

 passenden Partner mit dem dafür  notwendigen Fachwissen. Gemeinsam wollen

 die beiden ambitionierten Gärtner nicht nur das Historische Rosengärtchen

 reaktivieren, sondern künftig mithilfe von Workshops in Kleingartenvereinen das

 alte Wissen um die Zucht und Pflege von Rosen weitergeben.

   Stamm- und Kaskadenrosen gepflanzt

 

„Im Vorfeld der Pflanzaktion am Röderberghang haben wir und 250 Handzettel verteilt“, sagt Lang, „denn vor allem die Anwohner sollen das Rosengärtchen pflegen.“ Ein erster Erfolg zeigte sich bereits bei der Pflanzaktion am vergangenen Freitag: Auch eine Anwohnerin und ein Anwohner halfen mit, 18 Rosenstöcke in die Erde zu bringen, die vom Grünflächenamt vorbereitet worden war.

 

Als weitere Starthilfe spendeteHinweistafel Historisches Rosengärtchen der Regionalverband R.V. Kleingärtner Frankfurt/Rhein-Main e.V. rund 1.000 Euro, mit denen die Pflanzen sowie notwendige Materialien gekauft wurden. Von Rosenfachmann Blasnik erfahren wir, welche Rosen gepflanzt wurden. Um Abwechslung in die Beete zu bringen, sagt er, würden historische Stamm- und Kaskadenrosen gepflanzt. Bei ersteren handelt es sich um Rosensorte, die nicht in Bodennähe, sondern in einer Stammhöhe von etwa 90 cm veredelt wird und später wie ein Rosenbäumchen aussieht.

 

Kaskadenrosen dagegen sind hängende Kletterrosen, die auf einer Höhe von ca. 140 cm veredelt werden und später in Kaskaden bis zum Boden herabhängen. Wir sind gespannt, wie sich das Historische Rosengärtchen entwickelt. Bereits jetzt lädt die Anlage in sonniger Hanglage mit ihren Sitzbänken und Arkaden zu einem Besuch ein – und das nicht nur sonntags.

 

 

11. April 2015 von Ferdinand Sander

Neue Rosen in alten Beeten

 

OSTEND  Kleingärtner beflanzen das historische Rosengärtchen am Röderberghang neu 

 

11. April 2015 von Matthias Bittner

Rosengärtchen soll wieder blühen

 

OSTEND  Beim Aktionstag haben Kleingärtner elf Hochstämme und sieben Kaskadenrosen in der Anlage gepflanzt

15. April 2015 (ms)

Neue Rosen im Gärtchen

 

OSTEND  Projekt der Kleingärtner und Rosenfreunde

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