Fördermittel für das Kleingartenwesen

Kleingartenvereine haben auch in ihre Anlagen zu investieren.

Um den nötigen finanziellen Spielraum zu sichern bieten das Land Hessen,

als auch die Stadt Frankfurt am Main, die Möglichkeit an "Fördermittel" zu beantragen.

                                  Richtlinie zur                                      „Förderung des Hessischen Nichterwerbsgartenbaus"

ePaper
Vorbemerkungen:

Die folgenden Bestimmungen gelten für Zuwendungen an den in Vereinen oder Verbänden organisierten Nichterwerbsgartenbau in Hessen.

In Abgrenzung zum Erwerbsgartenbau ist der Nichterwerbsgartenbau nicht primär auf die Erzielung von Einnahmen oder Gewinnen aus der gartenbaulichen Tätigkeit ausgerichtet. Neben dem Kleingartenwesen im Sinne des Bundeskleingartengesetzes umfasst der Nicht-erwerbsgartenbau auch die Aktivitäten der Obst- und Gartenbauvereine, deren Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Gartennutzung, der Bewirtschaftung von Streuobstbeständen sowie der Landschaftspflege liegen, sowie die des Verbandes Wohneigentum e.V.

Dem ehrenamtlichen Engagement des Nichterwerbsgartenbaus kommt für die Gesellschaft und die Umwelt eine große Bedeutung zu. Kleingartenanlagen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Grünstrukturen. Sofern sie öffentlich zugänglich sind, erfüllen sie eine wichtige Funktion als Erholungsflächen und sind zugleich Orte der aktiven Umweltbildung. Als Rückzugsort für viele Tiere und Pflanzen, darunter zahlreiche alte Arten und Sorten von Nutz- und Zierpflanzen, haben Gärten und gepflegte Streuobstbestände große Bedeutung für den Natur- und Umweltschutz und für den Erhalt der Biodiversität. Dazu tragen auch Projekte im Bereich des „Urbanen Gärtnerns“ (Urban Gardening) bei.

Die Aktivitäten des Nichterwerbsgartenbaus ermöglichen allen Altersgruppen, die Entstehung der Lebensmittel zu erfahren, und tragen zu einer Stärkung ihrer Wertschätzung sowie zur Bewahrung tradierter Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten von Obst und Gemüse als Teil der regionalen Identität bei. Die sozialpolitische Bedeutung des Nichterwerbsgartenbaus gewinnt auch im Hinblick auf für die Integration von zuziehenden Menschen jeglicher Herkunft ein immer größeres Gewicht.

Der Nichterwerbsgartenbau unterstützt durch seine Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement die entsprechenden Ziele der Hessischen Landesregierung.

Teilen:

Verfahren eines Antrags auf Fördermittel für das Kleingartenwesen bei der Stadt Frankfurt am Main

ePaper
Förderanträge

Sie können den Förderantrag für das Kleingartenwesen, die Bewirtschaftungsgrundsätze und das Formular für Personalkosten als pdf-Datei sowie den Finanzierungsplan (als excel-Datei) herunterladen, ausfüllen und an das Grünflächenamt übersenden. Auf Wunsch sendet das Grünflächenamt Ihnen die Formulare auch gerne per Post zu. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte das Grünflächenamt unter gruenflaechenamt@stadt-frankfurt.de oder telefonisch unter 069-212-30205.


Teilen:

 

Quelle: Grünflächenamt Frankfurt a. M., 04.05.2015, 67.60.K AS / Förderantragsverfahren / Fon: 212-30205 / Fax: 212-310 39 / E-mail: andrea.schoen@stadt-frankfurt.de

 

1.

Der Antrag ist schriftlich bis zum 30.04. eines Jahres bei Kleingärtnervereinen über den jeweils zuständigen Verband an das Grünflächenamt einzureichen.

 

Hierbei ist die vorgesehene Maßnahme genau zu beschreiben und die kalkulierten Kosten genau aufzulisten. Bei Fremdleistungen durch Dritte, z.B. Firmen, sind 3 Angebote einzureichen. Es können später bei der Abrechnung der Maßnahme nur die Kosten berücksichtigt werden, die auch beantragt wurden.

 

2.

Abwarten des Bewilligungsbescheides seitens des Grünflächenamtes.

Alle vor dem Bewilligungsbescheid getätigten Materialeinkäufe und beauftragten Leistungen können bei der Abrechnung der Maßnahme nicht berücksichtigt werden.

 

3.

Anschl. Beginn der Maßnahme und Beauftragung evtl. Fremdfirmen bzw. Kauf von notwendigen Materialien.

Hierbei ist darauf zu achten, dass nur die be-antragten Arbeiten abgerechnet werden können. Darüber hinaus bitten wir zu beachten, dass die "Allgemeinen Bewirtschaftungsgrundsätze eingehalten werden.

 

4.

Abrechnung der Maßnahme mit Einreichung aller Originalbelege.

Hierzu sind die vorgegebenen Vordrucke "Verwendungsnachweis" und "Abrechnung der Personalkosten" zu verwenden.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und informieren Sie sich näher zu den Angeboten. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© R.V. Kleingärtner Frankfurt/Rhein- Main e.V.